Zahlen, Fakten & Die GEschichte unseres Vereins

Gründungsdatum

November 1988

aktuelle Mitgliedszahl

100 Mitglieder

Gärten auf dem Vereinsgelände

94 Gärten



Eine kurze Chronik

Ein neuer Verein entsteht

 

Bis in das frühe 19. Jahrhundert war das Areal unseres heutigen Vereins als Teil der Dresdner Heide bewaldet. Das Gebiet des Hellers wurde dann zu einen großen Teil gerodet und ungefähr ab 1827 militärisch genutzt. Bis Kriegsende gab es hier sogar einen Flugplatz. Größere Flugzeuge landeten jedoch ab 1936 auf einem neuen Flughafengelände in Klotzsche. Nach dem 2. Weltkrieg wurden zwischen der Hellersiedlung und dem Kasernengelände der sowjetischen Streitkräfte zur Begrünung der entstandenen kahlen Flächen schnell wachsende Robinien angepflanzt. Diese Robinien sollten der späteren Kleingartenanlage ihren Namen geben.

 

Die neu gepflanzten Bäume wuchsen rasch zu einen fast undurchdringlichen Urwald heran, bis im Jahr 1987 das Gelände vom Grünflächenamt als geeignete Fläche für den Aufbau einer neuen Kleingartensparte vorgeschlagen wurde. Im November 1988 wurde sie gegründet und feiert in diesem Jahr ( Stand 2021 ) ihr 33 jähriges Bestehen. Auch wenn es heute nur noch wenige Robinien auf dem Vereinsgelände gibt, wollen wir diese in Ehren halten, denn sie zeugen vom Ursprung des Namens der Kleingartensparte "Robinienhain".

Die frühen Jahre

 

Die Rodung des Urwaldes begann und es konnten 90 Parzellen von je 300m2 und eine Fläche von 10.000m2 als Grün- und Erholungsflächen geschaffen werden. Ab da gab es viel zu tun und auch andere Maßnahmen mussten kurzfristig realisiert werden. Die Erarbeitung der Satzung und der Gartenordnung, die Bildung von Arbeitsbrigaden, die Errichtung von provisorischen Vereinsgebäuden, die Material- und Werkzeugbeschaffung und eine Finanzplanung waren nur einige Probleme, die es zu lösen galt.

 

Die Mitglieder leisteten bis Ende 1989 ca 14.000 Einsatzstunden.

 

Am 26.10.1989 fand die Vergabe der Parzellen statt, also ein großer Tag in der Geschichte des Vereins. Die Voraussetzung für eine Vergabe war, dass 200 Aufbaustunden geleistet worden waren und die Umlage gezahlt war. Die Mitglieder waren da und es wurde unermüdet weitergearbeitet. Es wurden Zäune, Wege, Wasserleitungen und Elt-Leitungen gebaut und natürlich war nun auch endlich die Gestaltung des eigenen Garten ganz im Fokus.

 

Die Zeit nach der Wiedervereinigung brachte viel Neues und viele Chanchen, aber auch ernste vorher nicht gekannte Probleme mit sich. Die Mitgliederzahlen sanken auf 56. Viele gingen weg oder wandten sich anderem zu. Das größte Problem der weiteren Jahre war jedoch das Wasser. Es fehlte an allen Enden. 2 Jahre lang wurde schon mit der DREWAG verhandelt und eine Leitung bis zur Vereinsgrenze gefordert. Mit Schweiß und Hartnäckigkeit war dann aber im Sommer 1993 die Versorgung der Parzellen gescihert.

1994 - Der Kleingartenverin Robinienhain e.V. ist elektrifiziert !!!

1995 - Die Wildschweine kommen. Durch ein paar Lücken im Zaum des Kleingartenvereins Nordhöhe sind sie gekommen und haben enorme Verwüstungen angerichtet. Aber auch das konnte niemanden aufhalten.

 

Im Jahr 1999 ging der Bau unseres Vereinsheimes zügig voran, welches dann auch gern für private Feiern genutzt wurde. Auch die Mitgliederzahlen waren wieder gut und so hatten wir bis 2001 wieder 70 Parzellen fest verpachtet. In den folgenden Jahren gab es dann weitere organisatorische und planerische Maßnahmen, die vorallem vom Stadtverband an den Verein herangetragen wurden.

 

Die folgenden Jahre bis heute

 

Das Vereinsleben blühte und man hatte sich als Kleingartensparte im Norden Dresdens etabliert. 

Im Jahr 2007 kam dann allerdings ein Hammer. Durch bestehende bauliche Begebenheiten in einzelnen Gärten sah der Stadt.- sowie Landesverband die kleingärtnerische Gemeinnützigkeit nicht mehr uneingeschränkt gegeben. Eine große Aufgabe stand bevor, die den Verein die kommenden Jahre und vorallem den Vorstand, viel Geduld und Diplomatie abverlangte. Nach weiteren Begehungen, Besichtigungen und Gesprächen bekam der Verein dann aber die kleingärtnerische Gemeinnützigkeit zuerkannt.

 

Ein höchsterfreuliches Ereignis folgte dann im Frühling 2013. In diesem Jahr stand alles unter dem Stern der Biene.

Ein Fachimker wollte 5-6 Bienenvölker auf dem Vereinsgelände ansiedeln und einen konzeptionierten Schaubienenstand für Kinder-und Jugendliche betreuen.

 

In den folgenden Jahren wurde weiterhin viel Zeit und Mühe in den Erhalt und Ausbau des Vereinsgeländes investiert.

Es wurden freie Areale in neue Parzellen verwandelt und die Wege und Parkflächen überarbeitet, eine moderne Abwasseranlage am Vereinshaus wurde in Betrieb genommen und die kultivierung des Hanggeländes vorangetrieben. 

Wir haben Kinder.- und Sommerfeste, Vereins.- und Adventsfeste gefeiert. Wir haben uns von langjährigen Freunden verabschiedet und neue Menschen in unseren Kreis aufgenommen. Wir haben gegraben, gesäht und viel geerntet.

 

Wir haben viel Freude in unserem Verein und hoffen, dass das noch ewig so bleibt.


Festschrift 25 Jahre KGV Robinienhain

In unserer Festschrift zum 25 jährigem Jubiläum könnt ihr die Geschichte des Vereins noch detailierter nachlesen.

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Festschrift-25.Jahre.pdf
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